bau-stellen

Attestausbildungen und Praktika

Bauhandwerk-Bauwerkstatt

© Seidesign: Ch. Seiffert, Winterthur, CH

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Werkstatt, Handwerk, Baupraktika
Die Arbeit in der Werkstatt ist ein wesentlicher Bestandteil des Projekts „bau-stellen“. Letztere beinhaltet eine gut eingerichtete Holz- und Metallwerkstatt mit stationären Maschinen und Einrichtungen.
Vorbereitungen finden in der Werkstatt oder im Vorhof des Betriebes statt. Die Teilnehmer lernen, das benötigte Material für den jeweiligen Tag bereit zu stellen. Zwei Anhänger für Materialtransporte sind vorhanden. Ein Anhänger ist mit Montage- und Bauwerkzeugen ausgerüstet. Der Werkzeugbestand des Anhängers sowie der Werkstatt wird am Vorabend durch den beauftragten Jugendlichen kontrolliert.

Vollständiges, gut gewartetes Werkzeug ist wichtig. Die Teilnehmer lernen, dass die Vorbereitung wesentlich zum Gelingen einer Arbeit beiträgt. Dasselbe gilt auch für die Berufskleidung und die zuverlässige Einhaltung von Sicherheitsmassnahmen.
Jeder Teilnehmer trägt die Verantwortung für den Zustand und die Vollständigkeit des persönlichen Werkzeugkoffers.
Teilnehmern ohne festgelegtes Berufsziel können verschiedene bauhandwerkliche Berufe kennen lernen.
Teilnehmer mit getroffener Berufswahl werden entsprechend und gezielt gefördert.

Betriebliche Strukturen

„bau-stellen“ befindet sich an der Wiesenstrasse 3 in Winterthur. Der Betrieb umfasst eine Werkstatt mit Arbeitsvorhof, einen Büroraum sowie einen Neben-raum, der als Schulungs-, Lern- und Bewerbungsraum dient. Er ist ausgestattet mit Arbeitstischen und Computer.

In derselben Liegenschaft befindet sich eine Küche mit Essgelegenheit und sanitären Einrichtungen.

Das externe Bau-, Material- und Containerlager befindet sich an der Industrie-strasse in Andelfingen.

Schule, Förderung, Weiterbildung
Der Besuch der Gewerbeschule ist mit dem Lehrantritt obligatorisch. Die Lernerfolge und Ziele werden durch „bau-stellen“ kontrolliert und wenn nötig begleitet (siehe Manual 4.6).
Es wird angemessener Freiraum zum Lernen eingerechnet.
Die Teilnehmer werden angehalten, ihre Lernziele und die gestellten Aufgaben in ihrer Freizeit zu dokumentieren. Das Arbeitstagebuch wird vom Arbeitsagogen überprüft.
Der betriebsinterne Schulungsraum steht auch ausserhalb der

offiziellen Arbeitszeiten zur Verfügung.
Jugendliche, die sich noch nicht für einen Beruf entschieden haben, werden mit den erforderlichen Massnahmen spezifisch geschult. Mit der zuweisenden Stelle werden weiterführende Lern- und Förderungsmöglichkeiten gesucht.
Betriebsinterne Schulungsmöglichkeiten durch einen ausgebildeten Pädagogen werden verrechnet und müssen vorgängig bewilligt werden.
Sicherheit, Entwicklung
Die Betriebssicherheit hat höchste Priorität. Sämtliche Maschinen sind mit von der SUVA (Schweizerische Unfall Versicherungsanstalt) vorgeschriebenen Schutzmassnahmen ausgerüstet. Die Bedienung sämtlicher Maschinen wird den Teilnehmern vorgängig in Einführungskursen vermittelt. In jährlich wiederkehrenden Sicherheitstagen wird das Wissen aufgefrischt.
Schnupperlehrlinge und Praktikanten bedienen die Maschinen erst nach einer abgelegten Prüfung. Grosse Standmaschinen sind durch einen abschliessbaren Schalter gesichert. Im Bereich von Gehör- und Augenschutz werden alle Teilnehmer

sensibilisiert. Von der SUVA angebotene Kurse und Normen sind verbindlich. Je nach Ausbildung und Arbeit sind Sicherheitsschuhe und entsprechende Kleidung Vorschrift.
Die Missachtung der Sicherheitsregeln kann einen Verweis, im Wiederholungsfall den Arbeitsplatz-verlust zur Folge haben.
Jeder Teilnehmer von „bau-stellen“ besitzt ein persönliches Sicherheitsset, bestehend aus Schutzhand-schuhen, Ohrenlärmpfropfen, Gehörschutz und Schutzbrille. Dieses ist Bestandteil seines persönlichen Werkzeugkoffers und er trägt dafür die Verantwortung.
Gesundheit, Verpflegung
Von der zuweisenden Stelle werden Fr. 10.- pro Person und Tag für auswärtige Mittagessen der Teilnehmenden bezahlt. Die Küche mit Essmöglichkeit wird durch „bau-stellen“ zur Verfügung gestellt. Mit diesem Betrag wird eingekauft und gekocht. Jeder Mitarbeiter oder Teilnehmer ist alternierend für die Durchführung zuständig.
Bei auswärtigen Arbeiten kann ein einfaches Essen im Restaurant eingenommen werden. Diese Regelung hat sich bewährt.
Nachbetreuung
Nach dem Austritt oder Wechsel zu einem anderen Arbeitgeber führt „bau-stellen“ auf Verlangen Gespräche zu fachlichen und personellen Fragen mit den Beteiligten. Diese sollen den Jugendlichen bei der Integration in den neuen Betrieb und der Verfolgung seiner weiteren Ziele unterstützen.
Personal, Weiterbildung
Die Weiterbildung der Mitarbeitenden ist erwünscht und wird gefördert. Kursangebote werden am Anschlagbrett publiziert. Entsprechende Wünsche werden geprüft und unterstützt. Anträge sind mit schriftlicher Begründung einzureichen.


Qualitätsnachweise
Zielüberprüfungen, positive Veränderungen sowie abgebrochene Arbeitsverhältnisse und Austritte werden analysiert. Betriebsintern können dadurch agogische Arbeitsprozesse und Strukturen verbessert und optimiert werden.
Qualitätsnachweise werden anhand von halbjährlich erstellten Evaluationspapieren erbracht.

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